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Wider das Vergessen

SPD-Vorstand säubert Stolperstein vor dem Haus in der Bonnenberg-Straße Nr. 18 in Heisingen

Gestern jährte sich die Säuberung des Stolpersteins zum Gedenken an Heinrich Hildebrandt zum dritten Mal, den die SPD-Heisingen 2017 verlegen ließ.
Er war ein Gewerkschaftler, geboren am 11. März 1902 in Lemgo, der im Widerstand sehr aktiv war und am 1. Mai 1935 anlässlich seiner Teilnahme an einer illegalen Maifeier in Essen-Werden von den Nationalsozialisten verhaftet wurde. Der Vorstand der SPD Heisingen hatte im Frühsommer 2017 von der Aktion seitens des Unterbezirks anlässlich der 150 Jahr-Feier der SPD in Essen gehört. „Wir haben sofort beschlossen, uns sowohl finanziell als auch immateriell an dieser guten Sache zu beteiligen“, so die Ortsvereinsvorsitzende Ursula Wöll-Stepez. „Heinrich Hildebrandt ist am 1. Mai 1935, im Alter von 33 Jahren verhaftet worden, weil er sich für Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt hat.
Aber am 29. Januar 1943 wurde er in das berüchtigte Strafbataillon 999 Torgau eingezogen. Er verstarb am 1. März 1946. „Der Ortsverein Essen-Heisingen versicherte schon bei der Verlegung, dass er sich um diesen Stein kümmern wird“, so der Vorstand.
Es war uns eine besondere Freude, dass ein naher Verwandter von Heinrich Hillebrandt, Herr Lethert, der von unserer Aktion erfahren hatte, in der Bonnenbergstraße anwesend war.

Ursula Wöll-Stepez –Vorsitzende-