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Gedenken an den im Widerstand 1935 verhafteten
Heisinger Bürger, Heinrich Hildebrandt

Unser Foto zeigt v l.n.r.: T. Kugel, H. Hahner, U. Wöll-Stepez, P. Becker, M. Wysocki, R. Bielack, V. Bielack
Alle Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

Im letzten Jahr ließ der Ortsverein der Sozialdemokratischen Partei (SPD) in Heisingen einen Stolperstein zum Gedenken an Heinrich Hildebrandt, Bonnenberg Str. 18, verlegen.
Er war ein Gewerkschaftler, geboren am 11. März 1902 in Lemgo, der im Widerstand sehr aktiv war und am 1. Mai 1935 anlässlich seiner Teilnahme an einer illegalen Maifeier in Essen-Werden von den Nationalsozialisten verhaftet wurde.
 „Wir hatten damals  sofort beschlossen, uns sowohl finanziell als auch immateriell an der guten Sache, Verlegung eines Stolpersteines wider das Vergessen zu beteiligen“, so die Ortsvereinsvorsitzende Ursula Wöll-Stepez.
 „Heinrich Hildebrandt ist am 1. Mai 1935, im Alter von 33 Jahren verhaftet worden, weil er sich für Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt hat.
Er wurde am 9. Juli 1936 angeklagt wegen Vorbereitung zum Hochverrat durch das Oberlandesgericht Hamm und zu 2 Jahren und 2 Monaten Zuchthaus verurteilt.
Am 1. Juli 1937 wurde er aus dem Zuchthaus Herford vorzeitig entlassen. Aber am 29. Januar 1943 wurde er in das berüchtigte Strafbataillon 999 Torgau eingezogen. Am 10. Mai 1945 geriet er als Angehöriger des 12. Afr.Schtz. Rgt.962 (das war eine sog. Bewährungseinheit der Wehrmacht) in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, wo er am 1. März 1946 gestorben ist. (WGA). (Wikipedia).
„Wir, der Vorstand, hat am Freitag, 9. November 2018  um 17.00 Uhr diesen Stein gesäubert und in unseren Reihen das Gedenken an Heinrich Hildebrandt aufrechterhalten“, so die Vorsitzende.

 

 


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